Seewer verpasst knapp das Podium


Die 14. Runde fand auf dem „home track“ vom Suzuki World Team statt. Doch die Piste sah für den Event natürlich ganz anders aus als das, was die Jungs jeweils zum Trainieren fahren.

Am Samstag qualifizierte sich Jeremy auf den 3. Rang, was für diese Strecke keine allzu grosse Rolle spielt. „ Auf diesem Track sind es die letzten 10 Minuten, wo es drauf an kommt“ meinte Jeremy Seewer zuversichtlich am Sonntag vor dem Start.

Die Starts sind nun da, in beiden Läufen gelangten Jeremy zwei Top Starts. Im ersten Lauf holte sich die #91 den Holeshot! Kurz darauf wurde er von Jorge Prado überholt, später musste er sich auch von seinem Rivalen Jonass überholen lassen, zog dann aber ein paar Runden mit ihm, bis sich dann die beiden KTM Piloten absetzten und Jeremy als dritten hinter sich liessen und in dieser Reihenfolge auch ins Ziel fuhren.

Im zweiten Lauf ebenfalls ein guter Start und Seewer konnte sich als dritter ins Rennen setzen. Die Ausgangsposition war gut für ein Podium, denn sein Rivale machte kurz nach dem Start einen Fehler und musste sein Rennen von ganz hinten aufrollen. Doch dann stürzte Seewer unglücklich und verlor dabei die notwendige Pace um vorne noch was zu bewegen. Sein Kontrahent hingegen fuhr ein top Rennen und war gut drauf. Seewer beendete das Rennen als vierter und Jonass fuhr bis auf den fünften Rang vor. Wieder verliert Seewer ein paar wichtige Punkte für den Titel. Mit 50 Punkten Unterschied treffen die beiden WM Anwärter am kommenden Wochenende in Frauenfeld aufeinander.

Jeremy Seewer:

„Im ersten Lauf hatte ich einen guten Start und ich machte den vorangekündigten Holeshot. Unglücklicherweise überholte mich Prado gleich nach dem Start. Er hatte ein besseres Momentum auf der Startgeraden, welches er ausnützte und in Führung ging. Ich fühlte mich gut auf dem Bike und hatte am Anfang ein paar ganz gute Runden gemacht. Kurze Zeit später überholte mich Pauls Jonass, er fuhr wirklich sehr gut. Ich fühlte mich gut und hängte mich an seine Fersen um zu sehen, welche Linien er fuhr. Danach geschah etwas, was ich auch nicht erklären kann! Ich wurde immer schwächer, es hatte aber nichts mit meiner Fitness zu tun, ich fühle mich top fit und bin einer der fittesten Fahrer im Feld. Ich fühlte mich einfach nicht ganz wohl. Das bedeutete, dass ich etwas Speed rausnehmen musste und mich mit dem dritten Rang zufrieden geben musste, obwohl ich es besser konnte, aber war ok so. Im zweiten Lauf war ich dritter nach dem Start, hatte aber kurz darauf einen Crash, was mir die Chance auf einen Podium-Platz kostete und die Möglichkeit, ein paar Punkte wieder wett machen zu können. Es war ein normaler Rennunfall, mein Fehle,r aber ich kann es nicht mehr ändern. Ich brauchte dann ein paar Runden, bis ich den Sand aus meinem Mund und den Augen brachte. Aber dann konnte ich nochmals aufdrehen und um den vierten Rang fahren. So konnte ich wenigstens den 4. Tagesrang einfahren. Es ist nicht das was wir wollten, aber wir haben das Beste daraus gemacht auf diesem sehr anspruchsvollen Track. Nächstes Wochenende sind wir in der Schweiz und ich freue mich wieder vor meinem Heimpublikum zu fahren“!

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JEREMY SEEWER

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