RACE REPORT - MXGP of Belgium, Lommel

Jeremy Seewer wurde Gesamtsiebter nach einer harten und tückischen Grand-Prix-Runde im belgischen Sand von Lommel.



Der GP von Belgien in Lommel wurde seinem Ruf gerecht, der anspruchsvollste Grand Prix des Jahres zu sein. Wie vorhergesagt, entwickelte er sich zu einem wahren Kampf der mentalen und physischen Kräfte, wobei der starke Regen einen großen Faktor für das Gesamtergebnis darstellte.


ERSTES RENNEN: Im ersten Rennen nutzte Seewer seine guten Startfähigkeiten und kam so schneller als die meisten anderen aus dem Gatter und tauchte als Zweiter aus der ersten Kurve auf.


Die Nr.91 wurde nach einer hektischen ersten Runde leider auf den vierten Platz zurückgeschoben, Jeremy machte jedoch weiterhin Druck auf die Spitzenreiter. Als sich Jeffrey Herlings und Romain Febvre von der Spitzengruppe absetzten, fing es an zu regnen und durchnässte den ohnehin schon rauen und unbarmherzigen Sand.


Durch die ständigen Regenschauer verschlechterte sich die Streckenverhältnisse rasant, was für die Fahrer eine zusätzliche Herausforderung darstellte. Seewer verlor eine weitere Position an den neunfachen Weltmeister Antonio Cairoli und überquerte so als 5. Platzierter die Ziellinie.




ZWEITES RENNEN: Im zweiten und letzten Rennen des Wochenendes hatten alle drei Yamaha Fahrer kein Glück bei ihrer Mission an die Spitze zu gelangen. Seewer versuchte, sich von seinem mittelmäßigen Start zu erholen, aber das war eine Aufgabe, die sich als schwierig erwies, da die brutalen Bedingungen und der schwere Sand zu viele Fehler erzwangen. Trotz der Herausforderung kämpfte Seewer hart und beendeten das Rennen als Achter.



PLATZIERUNG: Jeremy Seewer sicherte sich 29 Punkte beim MXGP von Belgien. Das bedeutet für die Gesamtmeisterschaft den 6. Platz mit 4 Punkten Rückstand auf Herlings.


NÄCHSTER EVENT: Nach einem anstrengenden und intensiven Tag, konzentriert sich Seewer auf den nächsten Grand Prix, der auf der sympathischen Zelta Zirgs-Strecke in Kegums, Lettland, stattfinden wird. Die Veranstaltung ist die siebte Runde der FIM Motocross-Weltmeisterschaft.




AFTER RACE TALK:

"Ich habe mich heute ziemlich gut gefühlt. Im ersten Rennen bin ich solide Fünfter geworden. Der Regen machte mir ein wenig zu schaffen, denn ich hatte mich für das Rennen mit Abreisser entschieden, und wenn es so stark regnet, läuft das Wasser hinter die Abreissscheiben. Von diesem Zeitpunkt an konnte ich nicht an die Fahrer vor mir herankommen, weil ich keine gute Sicht mehr hatte. Aber ich weiß, dass ich Dritter hätte werden können. Leider konnte ich dies nicht umsetzen. Im zweiten Lauf war meine Strategie, jede Runde gleichmäßig und fehlerfrei zu fahren. Die Strecke war so brutal, dass ich am Ende doch einen Fehler machte. Im nassen Sand ist es schwer zu fahren, denn wenn man in der Mitte des Feldes fährt, bekommt man die ganze Zeit den Dreck ab. Abgesehen davon ist meine Geschwindigkeit gut, meine Fitness ist auch gut, und ich bewege mich in die richtige Richtung, auch wenn das Ergebnis das noch nicht zeigt. Aber es kommen noch einige gute Strecken und bessere Tage, also freue ich mich auf diese Rennen und lasse diesen Tag hinter mir."


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Jeremy Seewer put his Monster Energy Yamaha Factory MXGP backed YZ450FMs inside the top-10 after a tough and treacherous round of Grand Prix racing in Lommel, Belgium. Seewer was seventh overall.



The Grand Prix of Flanders in Lommel, Belgium, lived up to its reputation of being the most demanding Grand Prix of the year. As predicted, it turned into a true battle of mental and physical strength, with excessive rain being a huge factor in the overall result.


RACE ONE : In the opening race, Seewer used his trademark ability to launch out of the gate quicker than most and emerged from turn-one in second position. The Swiss sensation was quickly relegated to fourth after a frantic first lap but continued to pressure the front-runners. As the leaders, Jeffrey Herlings and Romain Febvre broke free from the pack; the heavens opened and saturated the already rough and unforgiving sand. Seewer lost one more position to the nine-time World Champion, Antonio Cairoli.


The constant downpours caused the track to deteriorate much quicker than usual, which caused chaos for the riders as they are not used to racing in such brutal conditions



RACE TWO: In the second and final race of the weekend, all three riders were luckless on their mission. Seewer and Watson tried to bounce back from their mediocre starts, but that was a task that proved difficult with brutal conditions and heavy sand forcing too many errors. Despite the challenge, both riders pushed hard to finish eighth and ninth, respectively.




STANDINGS:. Jeremy saved 29 Points and stay on the 6 position, 4 points behind Herlings.


NEXT EVENT: After a exhausting and intense day, Seewer is focused on the next Grand Prix, which will take place at the friendly Zelta Zirgs track in Kegums, Latvia. The event is the seventh round of the FIM Motocross World Championship.


AFTER RACE TALK: “I felt pretty good today. I managed a solid fifth in race one. The rain made me struggle a little bit because I chose to race with tear-offs and when it rains that hard, the water goes behind. So, from there, I couldn’t go close to the riders in front of me because I wouldn’t have any vision anymore. But I know I could have been third. But it didn’t happen. In the second moto, my strategy was just to be smooth and consistent every lap and let everyone else make the mistakes, but the track was so brutal that I ended up making a mistake myself. In the wet sand, it’s hard to ride because if you’re mid-pack, you just eat roost the whole time. Other than that, my speed is good, my fitness is good, and I am moving in the right direction, even if the result doesn’t show it. But there are some good tracks and better days coming, so I am looking forward to those races and putting these days behind me.”




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