Race Report Frankreich

Das dritte aufeinander folgende MXGP Rennwochenende ist Geschichte und dieses mal war der WM-Zirkus zu Gast im französischen Saint-Jean d'Angely. Die am Hang gelegene Hartbodenstrecke gefällt Jeremy Seewer ganz besonders und deshalb war die Motivation riesig, den Erfolg vom vorherigen Wochenende mit einem fünften Gesamtrang zu wiederholen. Im freien Training belegte der Yamaha Factory Pilot einen 8. Rang und nach der Qualifikation durfte Jeremy sich als Elftplatzierter ein Startgatter im Qualifikationsrace aussuchen. Mit einem guten Start am Samstagnachmittag reihte sich die #91 auf Rang 6 ein, ehe er vier Runden vor Schluss die Kontrahenten Romain Febvre und Jeremy van Horebeek überholte. Mit diesem Speed und Ausdauer zu Rennende zeigte sich Jeremy bereits am Samstag in Topform und so war die Hoffnung auf ein perfekten Renntag am Sonntag groß.

Erneut erwischte der Schweizer einen super Start in Lauf eins am Sonntagnachmittag, was ihm jegliche Chancen für eine Top-Platzierung offen ließ. In Runde 8 gelang Jeremy dann das Überholmanöver von Rang 5 auf Rang 4, welcher er bis ins Ziel rettete und somit sein bislang bestes MXGP Rennresultat verbuchen konnte. Leider gab es über das gesamte Wochenende hinweg Probleme mit dem Startgattersystem, welches auch die Elitefahrer nicht verschonte. Der neunfache Weltmeister Antonio Cairoli am benachbarten Gate hatte kein glückliches Händchen mit der Wahl seines Startgatters und so erwischte dieser das erst später fallende Gate mit voller Wucht. Dieser Vorfall ließ Jeremy's Startgatter nebenan nach dem Fallen erneut vom Boden abprallen, sodass die Yamaha YZ450F einen Kick bekam und der Start unglücklich verlief. Trotz dem Rückschlag kämpfte Jeremy über die gesamte Renndistanz und zeigte, dass sich sein Speed und Ausdauer auf einem hohen Niveau befinden. Im Ziel fand sich der Schweizer schlussendlich auf Rang 8 wieder, was ihm im Gesamten einen 5. Platz bescherte.

Jeremy: Ein weiteres positives Wochenende ist vorbei. Ich fühle mich mal zu mal besser auf dem Bike! Mein erster Lauf war spitze, denn ich konnte einen 4. Rang einfahren. Im zweiten Lauf hatte ich Pech mit dem Vorfall mit Cairoli, trotzdem schaffte ich es noch auf einen 8. Platz. Das war echt gut und auch mein 5. Gesamtrang macht mich glücklich, da die Top5 immer mein Ziel ist. Ich konnte einen guten Speed zeigen, deshalb ist es schon ärgerlich mit dem zweiten Lauf, aber ich werde weiter hart an mir arbeiten und ich freue mich schon auf die nächste Runde in Russland.

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