Race Report England


Unter frühlingshafte Temperaturen und viel Sonnenschein fand am vergangenen Wochenende das zweite Aufeinandertreffen der FIM Motocross Weltmeisterschaft in Matterley Basin/GB statt. Die Rennstrecke in Matterley ist eine der spektakulärsten im diesjährigen Rennkalender und zählt mit ihren vielen Sprüngen und schnellem Layout zu einer der Lieblingsstrecken vieler Piloten. Auch Jeremy Seewer kann zufrieden auf seine Perfomance in England zurückblicken, denn mit einem 10. Rang im Training und 9. Rang in der Qualifikation befand er sich von Beginn an in Reichweite zu den Top-Positionen. Bereits am Samstagnachmittag gelang es Jeremy, sein Potenzial zu entfalten und sah im Qualifikations- Rennen als Fünfter die Zielflagge. Dementsprechend hoch war die Motivation für Sonntag und mit einem 5. Startplatz standen die Chancen auf einen Holeshot sehr gut. Ein top Start in Lauf 1 bescherte Seewer gute Bedingungen für die ersten Rennrunden, in welchen er sich trotz hoher Pace gegen die Konkurrenz behaupten konnte und schlussendlich als 8. die Ziellinie überquerte. Beim Start in Lauf zwei sah man die blaue #91 ganz an der Spitze und über die gesamte Renndistanz konnte Seewer seinen Speed halten. Ein fantastischer 5. Platz und somit bislang bestes Saisonergebnis in 2019 brachten einige wichtige Punkt auf sein Meisterschaftskonto. Im Gesamtergebnis erreichte Jeremy den gesamt 7. Rang und in der Meisterschaft findet er sich ebenfalls auf Rang 7 wieder. Am kommenden Wochenende steht dann bereits die dritte Runde in Valkenswaard/NL statt und wir dürfen gespannt sein, wie sich Seewer mit der YZ-450F im Sand schlägt.

Jeremy: „Um ehrlich zu sein dachte ich, dass meine gesundheitlichen Bedingungen sich seit Argentinien gebessert haben, allerdings hatte ich immer noch Probleme mit meiner Lunge. In den vergangenen Wochen war das Wetter in Belgien auch nicht optimal, sodass wir nicht viel auf dem Bike trainieren konnten. Trotz allem bin ich überrascht über meine Resultate dieses Wochenende. Mein Speed war gut und in den ersten Runden konnte ich direkt die Pace der anderen mitgehen, was ich in Argentinien noch nicht wirklich konnte. Die Starts waren auch alle perfekt und allgemein hatte ich ein sehr gutes Gefühl. Die Intensität in den Rennen ist sehr hoch und damit habe ich im Moment noch so meine Probleme, allerdings konnte ich im zweiten Lauf den 5. Rang belegen, was wirklich toll ist. Ich weiß, dass ich mich noch verbessern kann und deshalb reise ich mit einem guten Gefühl nach Valkenswaard.”

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