Race Report Italien


Bereits zum 11. Mal packte das Wilvo Yamaha MXGP Team diese Saison die Koffer und reiste vergangenen Wochenende nach Ottobiano/ Italien, wo Jeremy Seewer erneut zeigen konnte, dass er eine große Zukunft in der MXGP Klasse hat. Heiße Temperaturen verlangten alles von den Fahrern ab und trennte in den 30min +2 Runden die konditionell starken Fahrer vom Rest des Feldes. Bereits am Samstag Morgen sah man Jeremy an, dass er sehr viel Spaß auf der sandigen Strecke hatte, was die Rundenzeiten auch widerspiegelten. Im Qualitraining belegte er Platz 4 und durfte sich als einer der Ersten das Startgatter zum Qualifikationsrennen aussuchen. Vor den Augen von 30,000 Zuschauern gelang dem Rookie ein Holeshot und einige spannende Führungsrunden. Außer Romain Febvre konnte sich Jeremy jedem Piloten widersetzen und überquerte die Zielflagge als sensationell Zweites.

Am Rennsonntag durfte der Schweizer als Zweites die Einführungsrunde erleben, erwischte allerdings dann in Lauf 1 den Start nicht optimal und fand sich nach Runde 1 nur auf Platz 11 wieder. Mit sichtbarem Selbstvertrauen ging Jeremy in Attack-Modus und fuhr bis Rennende bis auf Platz 8 nach vorne. Die Rundenzeiten hätten für eine bessere Position reichen können und somit waren die Hoffnungen auf einen noch besseren zweiten Lauf hoch. Im finalen Lauf fand sich die #91 nach dem Start nur auf Platz 12 wieder, ehe er sich seine gute Ausdauer zu Nutzen machte und sich im Laufe des Rennens bis auf Platz 5 nach vorne kämpfte. Nur 3 Sekunden hinter dem Viertplatzierten sah Jeremy die Zielflagge und sicherte sich mit diesen Ergebnissen einen 6. Tagesrang. In der Meisterschaft rückte er erneut dichter auf den Siebtplatzierten auf und wir dürfen gespannt sein, wieviel Punkte der Schweizer Rookie in den kommenden Rennen einfahren wird.

Jeremy: Bereits im ersten freien Training habe ich mich fantastisch gefühlt. Wir haben nur kleine Veränderungen am Bike gemacht und ich habe mich das ganze Wochenende über super wohl gefühlt. Der Holeshot im Qualirace und der anschließende zweite Platz war natürlich mein Highlight und meine YZ450F hat sich noch nie so gut angefühlt. Die Puzzleteile fügen sich so langsam zusammen und ich werde mit jedem guten Resultat ein Stückchen selbstbewusster. Danke auch an mein Team, welches immer 100% gibt! Ich freue mich jetzt schon auf die Überseerennen in Indonesien.

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