Seewer wird zweiter in Loket

Mit einem 38 Punkte Rückstand auf dem WM Leader Pauls Jonass, startete Jeremy Seewer in die 13. Runde der Meisterschaft. Sein Fokus, möglichst Punkte auf seinen Gegner aufzuholen! Der Track in Loket ist hart und steinig, eine Piste die Jeremy mag.

Am Samstag stieg Jeremy mit der fünft schnellsten Zeit ins Qualirennen. Ein schlechter Start und dann ein Stein im Gesicht, verhinderten Seewer vorne mit dabei zu sein. Mit dem 21. Startplatz ging Jeremy am Sonntag in den ersten Lauf. Trotz der benachteiligten Startposition, machte Seewer einen guten Start und reihte sich als neunter ins Rennen. Vor ihm Benoit Paturel der sich ebenfalls wohl auf der Piste fühlte und sich stark gegen Seewer wehrte. Seewer profitierte von einem Fehler von Paturel und gewann dadurch eine Position, dann zog er weiter und überholte Brian Bogers und beendete so das Rennen auf dem fünften Platz. Sein Rivale Pauls Jonass hingegen kam als Zweiter ins Ziel und baute seinen Punkte Vorsprung leicht aus.

Im zweiten Lauf wieder einen sehr guten Start von Jeremy, der sich als dritter ins Rennen setzen konnte. An der Spitze die beiden KTMs mit Jorge Prado führend. Drei Runden lang führte der junge Spanier gegen seinen Teamkollegen Pauls Jonass und dann liess er ihn vorbei. Seewer und Prado lieferten dann sich 10 Runden lang einen Kampf um den zweiten Platz, was Jonass die Zeit gab, einen angenehmen Vorsprung rauszufahren. Seewer machte mächtig Druck und versuchte mit allen Mitteln am Spanier vorbeizukommen, doch dieser liess keinen Raum. Sechs Runden vor Schluss klappte es dann endlich, doch der Abstand zu Jonass war zu gross. Mit einem 5. und 2. Rang, wird Seewer Zweiter hinter Jonass und verliert weitere 9 wertvolle Punkte für den Titel.

Jeremy Seewer:

„ Ich bin ganz ok gestartet, bin dann nach aussen gedrückt worden, was bei diesen nassen Bedingungen sehr schwer war wieder aufzuholen. Ich musste dadurch viele meiner „tear offs“ verbrauchen bis sie mir ausgingen und ich dann eine schlechte Sicht hatte. Konnte aber immerhin den 5. Platz heimfahren. Im Zweiten Lauf wieder einen guten Start. Dann wurde es auf die erste Kurve heikel und ich verpasste so leider den Holeshot. Es ist etwas frustrierend zu sehen, wie Jorge sein Team Kollege vorbei lässt und mich bei den Überholmanövern in unangenehme Situationen bringt. Es ist zwar fair und trotzdem ist sehr frustrierend, ein halbes Rennen dafür zu opfern. So ist es nun aber wir geben nicht auf. Ich freue mich auf Lommel!“

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