JS91 Pre Season Prep


6 Fragen zu den Vorbereitungen an Jeremy Seewer – Interview vom 24.1.17

Wie laufen Deine Vorbereitungen für die Saison 2017 und wie fühlst Du Dich im Vergleich zum Vorjahr?

JS: Die Vorbereitung läuft sehr gut! Wir haben in diesem Jahr noch einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Nach einer solchen guten Saison wie im 2016, bin ich fitter und noch motivierter in die Vorbereitungen eingestiegen und das arbeiten hat richtig Spass gemacht. Wir konnten an meinem Fitnesslevel von der laufenden Saison anknüpfen und diesen weiter entwickeln. Ich habe ich mich bis anhin noch nie so fit und bereit gefühlt, wie in diesen Vorbereitungen. Das Mentale Potential ist noch weiter ausgereift und physisch konnte ich mich auch steigern. Das gibt Selbstvertrauen und Sicherheit.

Das neue Suzuki Management macht eine hervorragende Arbeit und leistet mit Trainer Stefan Everts einen grossen Beitrag an die Entwicklung der jungen Fahrer. Erzähl uns doch mal, was sich bei Dir seit Du mit Stefan Everts arbeitest, verändert hat?

JS: Die ganze Struktur und der Aufbau für die Vorbereitungen der Fahrer sind sehr professionell angelegt. Strukturierte Trainings mit und ohne Bike finden auf viel höherem Niveau statt als in der Vergangenheit. Stefan Everts weiss genau, wie er mit uns arbeiten muss um uns besser und besser zu machen. Dieser Aspekt verleiht Sicherheit und lässt Dich voll auf Deine Aufgaben konzentrieren. Du weisst, Dein Chef ist 10-facher Weltmeister und er weiss was es braucht um ganz oben anzukommen, es lohnt sich gut zuzuhören.

Das MX2 Team hat Zuwachs bekommen, nun stehen neben Dir, der Niederländer Bas Vaessen und der junge Australier Lawrence Hunter. Wie ist die Stimmung unter Euch?

JS: Bas kannte ich ja bereits und mit dem Einzug von Lawrence Hunter habe ich einen weiteren guten Typ als Teamkollege gewonnen. Er ist lustig und kann gut Motorrad fahren. Im Team läuft‘s super, wir verstehen uns alle sehr gut. Natürlich sind beide zwei weitere Gegner die es zu schlagen gilt, daran ändert sich nichts. Die gute Stimmung motiviert hart zu trainieren.

Wie gut ist das Bike 2017? In welchen Bereichen unterscheidet es sich vom 2016er Modell?

JS: Das 2017 Bike ist ein sehr gutes Motorrad. Ohne Zweifel konnten die Engineers den Motor optimieren und seine Leistung erhöhen. Äusserlich hat sich am Bike nicht viel verändert, jedoch ist das Herzstück in diesem Jahr viel kräftiger. Wir haben viel getestet und sind zu einem sehr zufriedenen Ergebnis gekommen, klar wird dauernd etwas optimiert aber heute haben wir eine tolle Maschine, mit der wir kompetitiv sind.

Was denkst Du, sind Deine Starts besser geworden?

JS: Auf jeden Fall sind sie besser worden! Mit der technischen Änderung der FIM (Start auf einem Gittergeflecht Untergrund) ermöglicht einen besseren und konstanten Grip aufzubauen. So trainieren wir auch und haben und das Motorrad darauf abgestimmt. Ich fühle mich besser mit der neuen Power, ich kann sie besser kontrollieren und das Abrufen des Powers beim Start funktioniert mit diesem Motor viel besser.

In diesem Jahr sind sich alle Deine Fans einig, die Erwartungen sind klar, alle hoffen auf den WM Titel. Obwohl Du noch kein Rennen gefahren bist und noch nicht weisst, wer alles, das Potential für den 2017 Titel hat, wer denkst Du, könnte da mitmischen?

JS: Ich denke da kommen einige Kandidaten in Frage. KTM Werksfahrer Pauls Jonas und sein Teamkollege Jorge Prado, der ebenfalls sehr talentiert, jung und schnell ist werden sich bemühen in die vorderen Ränge zu fahren. Auch der Benoit Paturell auf Yamaha ist immer gut für eine Überraschung. Ja eigentlich sind noch viele gut für eine Überraschung, das ist jetzt schwer einzuschätzen und die Saison ist lange.

Vielen Dank für das interessante Interview Jeremy. Wir wünschen Dir heute schon, viel Glück zum Auftakt am 25. Februar in Qatar.

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JEREMY SEEWER

PROFESSIONAL MOTOCROSS RIDER
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